Dez
10

Freiburg sagt Spiel ab - Gregor Thoma spielt wieder für den EVR

Gregor Thoma, geht wieder für den EVR aufs Eis. einer der stärksten Spieler, die jemals aus der Jugendarbeit des EVR hervorgegangen sind. Das geplant Debut gegen den EHC Freiburg fällt allerdings ins Wasser. Freiburg hat das Spiel unter der Woche abgesagt. 

Gregor Thoma spielte in der Saison 2001/02 unter dem damaligen Coach Jamie Fiesel für den EVR in der Regionalliga. Der Youngster machte mit zwölf Toren und 14 Assists die großen Clubs auf sich aufmerksam. Sein Weg führte ihn zum ERC Ingolstadt in die DEL, für den er 20 Spiele bestritt. Er wurde mit einer Förderlizenz für den EV Landshut ausgestattet, für den er in 34 Spielen auf dem Eis stand. Es folgten jeweils zwei Jahre in der 2. Liga für den Schwenninger ERC und für den EV Regensburg. 2007 beendete Thoma seine Karriere, um sich ganz auf seine Berufsausbildung als Pilot zu konzentrieren. In 280 Spielen standen für den 1,95 Meter großen Stürmer 170 Punkte zu Buche.  

Auf Thomas alte Gefährlichkeit vor dem Tor hofft nun der EVR. Der Vorsitzende Markus Mendek hat den 32-Jährigen  angesprochen, ob er dem Verein helfen würde. Thoma hat sofort „ja“ gesagt. Soweit es sein Flugplan zulässt, wird Thoma seinen Heimatverein im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga und vielleicht doch noch einen Playoff-Platz unterstützen. Seit vergangener Woche trainiert er mit dem Team und hat gezeigt, dass er topfit ist und in jeder Hinsicht mithalten kann. Beim EVR hofft man, dass der 32-Jährige mit seiner Erfahrung das junge Team führen kann und vor dem Tor für die Gefahr sorgt, die man derzeit so schmerzlich vermisst. Für den EVR ist Gregor Thoma eine ideale Verstärkung, kann der Verein doch mit ihm an seiner Linie festhalten, dass das Regionalligateam Spielern vorbehalten sein soll, die ihre sportlichen Wurzeln in Ravensburg haben.  

 

Geschrieben von Winfried Leiprecht. Veröffentlicht in Junioren

Dez
10

Eppelheim-EVR 5:2: In der Schlussphase das Spiel aus der Hand gegegeben

Bis zehn Minuten vor Schluss führte der EVR und reiste doch wieder ohne Punkte nach Hause. In der mittlerweile langen Reihe von Partien, in denen das Regionalligateam denkbar unglücklich agierte, ist bei den Eisbären in Eppelheim eine weitere hinzugekommen.

Dabei hatte der EVR den besseren Start. Die Oberschwaben entwickelten mehr Zug zum Tor, doch die Eppelheimer Defensive stand zunächst sicher. In der 13. Minute aber konnte der Goalie der Gastgeber einen Schuss von Philipp Heckenberger nur abprallen lassen. Dennis Retzer brauchte nur noch einzuschieben. Mehr und mehr übernahmen nun die Eisbären das Kommando, scheiterten jedoch eins ums andere Mal an Torhüter Jordi Buchholz. Der EVR rettete die Führung in die Pause. Und das, wie selbst die Eppelheimer einräumten, nicht einmal unverdient.

Eppelheim kam mit druckvollem Spiel aus der Kabine und glich in der 26. Minute aus, wobei sich Roman Gottschalk gegen zwei Ravensburger durchsetzte. Die Eisbären waren nun optisch überlegen, konnten sich aber letztlich nicht entscheidend durchsetzen. Anders der EVR. In der 35. Minute schloss Simon Heckenberger einen Konter über Stefan Wissenbach und Johann Keller mit der erneuten Ravensburger Führung ab.

Das Schlussdrittel gehörte klar den Eisbären. Es dauerte allerdings bis zur 50. Minute, bis der Ausgleich fiel. Nur zwei Minuten später war die erstmalige Führung der Gastgeber fällt. Ravensburg nahm eine Auszeit, konnte aber das Blatt nicht mehr wenden. In der 57. Minute bedeutete das 4:2 eine Vorentscheidung. Der EVR versuchte nochmals alles, nahm den Goalie vom Eis, doch selbst in Überzahl wollte es mit dem Anschluss nicht mehr klappen. Im Gegenteil erhöhte Eppelheim zehn Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor sogar auf 5:2.

Mit sechs Punktenliegt der EVR weiter am Tabellenende. Am kommenden Freitag um 20 Uhr gastiert der punktgleiche Tabellennachbar Freiburg an der Schussen. Wie bereits beim letzten Heimspiel gegen Heilbronn ist es für den EVR wieder eine Art Endspiel. Will man noch Anschluss an Platz acht halten,muss ein Sieg her.

Strefen: Eppelheim 16 + 10; EVR 6

Geschrieben von Winfried Leiprecht. Veröffentlicht in Junioren

Nov
30

EVR-Heilbronner EC 3:1: Endlich gelingt der hart umkämpfte zweite Sieg

Das Regionalligateam des EV Ravensburg kann doch noch gewinnen. Mit einem hart erkämpften 3:1 (2:0, 0:1, 1:0) gegen den Heilbronner EC gelang vor 300 Zuschauern der lange erhoffte zweite Sieg der Saison. Der EVR bleibt zwar dennoch am Tabellenende, hat aber den Anschluss ans untere Mittelfeld und damit die Playoff-Plätze wieder hergestellt. 

Der EVR entwickelte vom Anpfiff weg mit flüssigem Kombinationsspiel viel Druck. Im Gegensatz zu den letzten Spielen wurde das Team dafür auch belohnt. Bereits in der 4. Spielminute fiel das 1:0. Lous Delsor traf im Nachsetzen, nachdem zuvor Dominik Fehr und Dennis Retzer an der Scheibe gewesen waren. Der EVR machte weiter Dampf und schnürte die mit nur zehn Feldspielern angereisten Gäste minutenlang in ihrem Drittel ein. Im Gehäuse der Heilbronner stand aber mit Dustin Haloschan wie bereits im Hinspiel ein überragender Torhüter, der nach dem Schlusspfiff genauso wie sein Ravensburger Gegenüber Jordi Buchholz zum besten Spieler der Partie gewählt wurde. 

In der 18. Minute war aber auch Haloschan machtlos. Einen Schuss von Marian Eisenbarth, der von Stefan WIssenbach in Szene gesetzt worden war, konnte er nur noch halbhoch nach vorne abprallen lassen. Dort stand Patrick Mayer goldrichtig und drosch die Scheibe noch aus der Luft in die Maschen. Die 2:0-Führung zur Pause war hochverdient. Kleiner Schönheitsfehler nur, dass sich der EVR kurz nach dem zweiten Tor eine unnötige Strafe leistete. 

Das sollte sich zu Beginn des zweiten Drittels rächen. Fünf Sekunden vor Ablauf der Strafzeit erzielte Moritz Muth für Heilbronn den Anschluss. Fortan entwickelte sich ein anderes Spiel. Heilbronn kam mehr und mehr auf, Ravensburg im gleichen Maße zunehmend aus dem Tritt. Unverändert aber war der kämpferische Einsatz des Teams. Das war ausschlaggebend, um die knappe Führung ins Schlussdrittel zu retten. 

In den letzten 20 Minuten setzte der Tabellenfünfte aus Heilbronn, der vor diesem Spiel elf Punkte Vorsprung auf den EVR hatte, alles daran, den Ausgleich zu erzielen. Die Gäste erspielten sich nun ein deutliches Übergewicht bei den hochkarätigen Chancen. In der 47. Minute rettete der Pfosten für Jordi Buchholz In der 48. Minute eine umstrittene Szene. Ein Gästespieler blieb nach einem Foul wegen hohen Stocks auf dem Eis liegen, die Heilbronner forderten vehement eine Hinausstellung, doch der Schiedsrichter beließ es bei zwei Minuten gegen den EVR.   

Es ging in eine dramatische Schlussphase. Zwei Minuten vor dem Ende landete der Puck einmal mehr am Pfosten des Ravensburger Gehäuses, prallte auf einen völlig frei stehenden Gästespieler, der aber an Buchholz scheiterte. Es sollte die letzte große Chance zum Ausgleich gewesen sein. Heilbronn nahm den Torhüter vom Eis, doch dem EVR gelang es, sich im gegnerischen Drittel festzusetzen. Nach einer Kombination über Stefan Wissenbach und den erneut in der Hintermannschaft überragenden Kapitän Dominik Fehr schoss Dennis Retzer die Scheibe zum entscheidenden 3:1 ins leere Tor. 

Strafen: EVR 14, Heilbronn 10 + 10


Geschrieben von Winfried Leiprecht. Veröffentlicht in Junioren

Nov
27

Heilbronner EC-EVR 5:1: EVR hängt am Tabellenende fest

Nach einem 1:5 beim Heilbronner EC hängt der EV Ravensburg am Tabellenende der Regionalliga Südwest fest. Bei 39:27 Torschüssen aus Ravensburger Sicht war es einmal mehr ein Spiel mindestens auf Augenhöhe, in dem die Oberschwaben aber aufgrund ihrer mangelhaften Chancenverwertung erneut den Kürzeren zogen. 

Die Anfangsminuten gehörten klar dem EVR. Doch genau in diese Phase hinein fiel bereits in der 3. Spielminute die Heilbronner Führung. Unbedrängt konnte Stefano Rupp vors Ravensburger Tor fahren und erfolgreich abschließen. Patrick Eisele hatte die Vorarbeit geleistet. Diese beiden Spieler waren an vier der fünf Heilbronner Tore beteiligt. Vor allem diese Reihe brachte der EVR nicht in den Griff. 

Dazu hatte Heilbronn mit Dustin Haloschan, dem dritten Torhüter der „Falken“, einen bärenstarken Goalie im Kasten. Dieser sorgte dafür, dass es bei der knappen Führung bis zur Pause blieb und die Hausherren auch den zweiten Abschnitt ohne Gegentor überstanden. Im Gegenteil gelang es, durch zwei Kontertore in der 27. Minute und in der 37. Minute gegen eine weit aufgerückte Ravensburger Defenisve die Führung auf 3:0 auszubauen.  

Das 4:0 nach 70 Sekunden im Schlussdrittel bedeutete schließlich die Entscheidung. Ergebniskosmetik konnte wenig später wengistens Patrick Mayer betreiben, der von Dominik Fehr angespielt wurde und mit einem abgefälschten Schuss Haloschan überwinden konnte. Die Schlusspunkt aber setzten die Gäste in der 51. Minute mit dem 5:1 nach einem kapitalen Fehlpass in der Ravensburger Hintermannschaft.

Geschrieben von Winfried Leiprecht. Veröffentlicht in Junioren