Jan
17

EVR muss sich Routine der "Rebels" beugen

Der EV Ravensburg hat in der Regionalliga Südwest mit 4:8 in Stuttgart eine neuerliche Niederlage hinnehmen müssen. Die Oberschwaben blieben nur ein Drittel lang dran und mussten sich danach der größeren Routine und Cleverness der „Rebels“ beugen.

Einen denkbar schlechten Start erwischte das Regionalligateam des EVR in der Landeshauptstadt. Schon nach 26 Sekunden lag die Scheibe zur Stuttgarter Führung im Tor. Die erste Strafzeit der „Rebels“ in der 6. Minute leitete nicht etwa eine Druckphase des EVR ein. Die Oberschwaben leisteten sich selbst kurz hintereinander drei kleinen Strafen und mussten froh sein, nicht frühzeitig deutlich in Rückstand geraten zu sein.

In der 13. Minute nutzte Stuttgart jedoch ein erneutes Powerplay zum 2:0. Kapitän Dominik Fehr sorgte schon eine Minute später mit seinem Anschlusstreffer auf Vorarbeit von Christopher Repka und Andre Martini dafür, dass der EVR im Spiel blieb. Nur eine halbe Minute später spielte der EVR in Überzahl, doch der Treffer gelang mit einem Mann weniger auf dem Eis den Stuttgartern zum 3:1. Ravensburg aber blieb in einem unterhaltsamen Drittel dran. Julian Tischendorf verwandelte in der 18. Minute eine Vorlage von Andre Martini zum erneuten Anschlusstreffer. Unglücklich, dass der EVR den knappen Rückstand nicht in die Kabine retten konnte und eine Minute vor der Drittelpause das 4:2 kassierte.

In der ersten Hälfte des zweiten Drittels spielte der EVR vier Mal in Überzahl, kam aber nicht zum Erfolg. Besser machte es Stuttgart in der 31. Minute. Mit einem Mann mehr auf dem Eis fiel das 5:2. Fünf Minuten später nutzte Stuttgart eine neuerliche Überzahl zum sechsten Treffer.

So ging es auch im letzten Abschnitt weiter. Stuttgart nutzte in der 45. Minute, als gleich zwei Ravensburger die Strafbank drückten, die doppelte Überzahlt konsequent zum 7:2. Als der dreifache Torschütze an diesem Abend Adam Sykora in der 50. Minute sogar auf 8:2 erhöhte, drohte ein erneut bitterer Abend für das Regionalligateam. Doch Andre Martini und Christopher Repka gestalteten das Ergebnis durch zwei Tore in der 59. Minute noch einigermaßen erträglich.

Geschrieben von Winfried Leiprecht. Veröffentlicht in Junioren